27. Januar 2012

Lichtgitter als Paradebeispiel

Lichtgitter als Paradebeispiel für innovativen und exportorientierten Mittelstand

Stadtlohn. Wirtschaftspolitik darf nicht regeln, sondern nur den Rahmen setzen, in dem sich Unternehmer frei bewegen können. Alles andere wäre fatal. Staatliche Planwirtschaft habe nie Erfolge zu verzeichnen gehabt. Darin sind sich die FDP-Bundestagsabgeordnete Claudia Bögel und Dirk Schuchardt, der Geschäftsführer der Firma Lichtgitter, einig.

Lichtgitter als Paradebeispiel

Auf Einladung des FDP-Ortsverbandes besuchte die Wirtschaftspolitikerin aus dem Wahlkreis Steinfurt/Borkendas Unternehmen, das in der dritten Generation von der Gründerfamilie geführt wird und Gitterroste herstellt. Lichtgitter gehört mit 23 Tochter- und auch Beteiligungsgesellschaften zu den Top 4 weltweit. 1100 Mitarbeiter hat die Gruppe, Tendenz steigend.

„Lichtgitter ist ein Paradebeispiel für Deutschlands innovativen und exportorientierten Mittelstand“, so Claudia Bögel, die sich als mittelstandspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für einen effektiven Bürokratieabbau, die Sicherung des Fachkräftenachwuchses und bessere Chancen auf den Auslandsmärkten engagiert. „ Deutsche Unternehmen werden im Inland geschätzt und vom Ausland bewundert“, so die Bundestagsabgeordnete. Daher setzen wir Liberale auf den Mittelstand, indem wir dessen Verantwortung stärken und Freiräume erweitern.“

Gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Marlies Dertmann, Heinrich Böing und Nuran Ötztürk vom FDP-Ortsverband besuchte Claudia Bögel den Hersteller von Gitterrosten  mit angeschlossener Verzinkerei . Rund 400 Männer und Frauen haben hier einen Arbeitsplatz. Am Standort in Vreden gibt es rund 100 Beschäftigte. In Gescher sind 40 Personen beschäftigt. Ein neuer Standort für eine weitere Verzinkerei ist in Heek geplant. „Hier am Stammsitz können wir uns nicht mehr erweitern. Wir grenzen direkt an ein Wasserschutzgebiet“, bedauerte Schuchardt, der gemeinsam mit seinem Vertriebs-und Marketingleiter Wilhelm  Gietmann das Unternehmen vorstellte und auch die Besucher durch den technischen Betrieb führte, in dem Jahr für Jahr mehr als 70 000 Tonnen Stahl verarbeitet werden.

Eine liberale Handschrift in der Wirtschaftspolitik sei wichtig, ja dauerhaft unverzichtbar, um auch die Arbeitslosenquote noch weiter nach unten zu schrauben, so Schuchardt. „Wir haben seit mehr als 20 Jahren nicht mehr so viele Menschen in Arbeit gehabt wie heute“, merkte Claudia Bögel an und wies darauf hin, dass es die Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Philipp Rösler seien, die mit ihrer erfolgreichen Arbeit seit 2009 dafür gesorgt hätten, dass Deutschland im Gegensatz zu den allermeisten Nachbarn erfolgreich durch die große Wirtschaftskrise gekommen sei. „Bei uns brummt die Wirtschaft mit positiver Grundstimmung. Das schafft auch heute weitere neue Arbeitsplätze“, so Claudia Bögel.

„Unsere Produkte werden nicht nur mit Füßen getreten“, informierte Vertriebschef Wilhelm Gietmann, dass Gitterroste etwa im Berliner Hauptbahnhof und Sony-Center oder in der Stuttgarter Bibliothek auch im Bereich Wand und Decke zum Einsatz kommen. 80 Prozent des Auftragsvolumens seien Individualanfertigungen, lediglich 20 Prozent Standards, ließ Geschäftsführer Schuchardt wissen. Er forderte von der FDP-Politikerin einen „Abbau wettbewerbsverzerrender Subventionen und einen freien Zugang zum Markt“, alles andere könne ein Unternehmer selbst regeln. „Sie sprechen mir aus der Seele“, versicherte Claudia Bögel.

 

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